Renate Kowanz-Kocer

Biografie

Renate Kowanz-Kocer wurde 1954 in Wien geboren, wo sie von 1974 bis 1978 Grafik bei Oswald Oberhuber an der Universität für angewandte Kunst studierte. Sie beschäftigt sich in ihrer Arbeit, die Installation, Performance, Film und Video umfasst, mit der Erzeugung von Klang- und Bildräumen durch den Einsatz von Körperbewegungen und Gesten. Bild und Ton, visuelle und auditive Sinneseindrücke stehen stets in engem Bezug zueinander. Kowanz-Kocer nahm an zahlreichen Gruppenausstellungen teil, u. a. Video Made in Austria, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien (1980), Video Österreich, Kunsthaus Zürich (1982), TRAJEKTIL – Elektrische Architektur 2, Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis, Bregenz (1992), RE-PLAY. Anfänge internationaler Medienkunst in Österreich, Generali Foundation (2000), Let’s Twist Again, Kunsthalle Exnergasse, Wien (2002) und Every Day, Salzburger Kunstverein (2006). Performances von Renate Kowanz-Kocer fanden im Rahmen von Festivals wie den Wiener Festwochen (1983), der Ars Electronica in Linz und dem steirischen herbst (1987) statt. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Wien.