Brigitte Kowanz

Biografie

Brigitte Kowanz wurde 1957 in Wien, Österreich geboren. Sie studierte von 1976 bis 1980 an der Universität für angewandte Kunst, Wien. 1989 erhielt sie den Otto Mauer Preis. 1984 wurden ihre Werke im Rahmen der Aperto der Biennale von Venedig international vorgestellt. Seit 1997 war sie Professorin für "Transmediale Kunst" an der Universität für angewandte Kunst, Wien. Im Jahr 2009 wurde sie mit dem Großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet. 2017 vertrat sie Österreich mit einem Beitrag im Österreichischen Pavillon der Biennale in Venedig. Brigitte Kowanz lebte in Wien, wo sie 2022 verstarb.

Erweiterte Biografie

Seit einer kurzen Auseinandersetzung mit Malerei zu Beginn der 1980er Jahre, faszinierte sich die Künstlerin am Phänomen Licht, das ihr zum zentralen künstlerischen Mittel wurde. Ihre Auseinandersetzung erschöpfte sich nicht an Licht als Werkstoff hinsichtlich seiner luziden Ästhetik. Ihr künstlerisches Interesse galt der Intermedialität, die durch Licht erzeugt werden kann. Phänomene von Licht und Schatten ergänzte die Künstlerin mitunter durch Spiegelflächen, mit denen sie ihre Objekte und Installationen in faszinierende Lichtinszenierungen verwandelte. Die Auseinandersetzung mit Sprache und Integration von Wortebenen ergänzte ihr Schaffen um eine poetische Dimension. Auf unverwechselbare Weise spiegeln die Werke von Brigitte Kowanz Realität und Virtualität in der Verschränkung von Licht, Schatten und selbstreferentieller Spiegelung. Die aufgrund der Wechselseitigkeit ihrer Bedingung erzeugte Indifferenz scheint konkrete Zuordnungen mitunter außer Kraft zu setzen. In der Sammlung Generali Foundation - Dauerleihgabe am Museum der Moderne Salzburg befinden sich zwei frühe und bemerkenswerte Lichtinstallationen der Künstlerin, die wegweisend für ihr späteres Schaffen sind.

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