Creischer, Alice/Andreas Siekmann

Biografie

Alice Creischer, geboren 1960 in Gerolstein, studierte Philosophie und Germanistik an der Universität Düsseldorf sowie Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf. Andreas Siekmann wurde 1961 in Hamm geboren und studierte Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf. Alice Creischer und Andreas Siekmann leben in Berlin, sie arbeiten individuell und gemeinsam als Kollektiv. Sie sind als Autor_innen für Springerin, ANYP und Texte zur Kunst tätig und kuratieren Ausstellungen wie beispielsweise Die Gewalt ist der Rand aller Dinge (2002) in der Generali Foundation. In ihrer künstlerischen Arbeit geht es um eine kritische Auseinandersetzung mit Politik, Gesellschaft, Machtstrukturen und Ökonomie, um die Privatisierung von öffentlichem Raum und die sich verändernden Arbeitsverhältnisse in Zeiten der Globalisierung. 2004 präsentierten Alice Creischer und Andreas Siekmann im Museum Ludwig in Köln ihre Ausstellung Ex Argentina – eine künstlerische und ökonomiekritische Untersuchung zur Wirtschaftskrise in Argentinien im internationalen Kontext; weitere Einzelausstellungen fanden im Museo Reina Sofia in Madrid und im Haus der Kulturen der Welt in Berlin (2010) statt. Im Kunstraum Lakeside in Kärnten realisierten sie das permanente Projekt Monopolartige Produktionen. Creischer und Siekmann nahmen an der Documenta 12 (2007) teil.

Künstlerbücher

  • Alice Creischer. Erpresserbriefe an die Geisteswelt. Hg. Clemens Krümmel, Gabriele Mackert für Gesellschaft für Aktuelle Kunst. Text von Creischer, Alice. Bremen, 2005.
    KM Creischer Alice 02 -