Mia san mia. Hans Haacke

Publikation zur Ausstellung

Sabine Breitwieser (Hg.) für die Generali Foundation, Wien 2001.
Vorwort von Dietrich Karner, Texte von Sabine Breitwieser, Hans Haacke, Christian Kravagna und Heidemarie Uhl.

Dt./engl., 192 Seiten, 21 Farb- und 41 s/w-Abbildungen, Softcover.

Hans Haacke konzentriert sich in dieser Ausstellung in Wien „auf ein einziges Problemfeld: den Umgang mit der Vergangenheit des Landes und der nationalen Identität, Fragen, die in Österreich und in Deutschland – mehr als mir lieb ist – die Gemüter erhitzen“. Seiner Ansicht nach haben die von ihm 1988 und 1996 in Graz entwickelten Projekte unglücklicherweise nichts an Aktualität verloren. Fragen der Konstruktion von Identität sind auch in seinem Projekt für das Reichstagsgebäude in Berlin, 1999, evident. In seiner neuen, speziell für diese Ausstellung entstandenen Installation Mia san mia greift Hans Haacke die Thematik aus aktueller Perspektive auf.

Diese Werke sowie ausgewählte historische Arbeiten werden in der Publikation in Form von Texten und zahlreichen Abbildungen vorgestellt. Werke und Thematik werden anhand zweier Aufsätze in einen größeren Zusammenhang gebracht. Das Buch bietet so einen Zugang zu aktuellen Diskursen („Gedächtniskultur“). Zahlreiche Texte von Haacke selbst werden erstmals einer deutsch- und englischsprachigen Leserschaft zugänglich gemacht.