




Die Sammlung besteht derzeit aus rund 2100 Werken von 250 internationalen Künstler_innen. Im Gegensatz zu der bei öffentlichen Sammlungen bestehenden Zielsetzung, einen geschlossenen Überblick über Stile und Strömungen zu bieten, profiliert sich die Sammlung der Generali Foundation durch Schwerpunkte auf einzelnen künstlerischen Positionen in Verbindung mit spezifischen Themenbereichen.
Die Werke reichen bis in die späten 1950er zurück, den Kern bilden konzeptuelle Tendenzen der 1960er und 1970er Jahre sowie Künstler_innen der Gegenwart mit konzeptueller Ausrichtung. Dementsprechend finden Kunstwerke Eingang in die Sammlung, die die wesentlichen Errungenschaften der Kunst konzeptueller Ausrichtung reflektieren: die Abkehr von der Fokussierung auf das Objekt (Dematerialisierung) und demgegenüber das Primat der Sprache (Sprachphilosophie, Strukturalismus) respektive der Idee, die Relativierung der Autorschaft (Roland Barthes) und die Bevorzugung des Amateurhaften (deskilling) sowie dessen Revision, das Prozesshafte und Performative sowie künstlerische Positionen, die die Rolle der Medien (Informationstechnologie) und gesellschaftliche Parameter analysieren und kritisch hinterfragen.