Ree Morton
The Deities Must be Made to Laugh. Werke 1971-1977

Begleitprogramm

Do, 26. Februar 2009, 19 Uhr

Finissage – Katalogpräsentation – Gesprächsrunde

Rekonstruktion und Präsentation installativer Kunst der
1970er Jahre am Beispiel Ree Morton.
Mit Hans-Jürgen Hafner, Hanne Loreck, Susanne Neubauer, moderiert von Sabine Folie  

Ree Morton ist eine in Europa nahezu unbekannte und in Amerika erst jüngst wieder verstärkt wahrgenommene amerikanische Künstlerin aus der Generation von Eva Hesse und Paul Thek. Sie forderte in ähnlicher Weise die Konzeptkunst und die Orthodoxie des Minimalismus der 1970er Jahre heraus, indem sie Elemente historischer Kunst, des Rituellen und des Dekor mit der analytischen Strenge einer strukturalen Kartierung des Raums verband. Die Generali Foundation hat der Künstlerin die erste umfassende Retrospektive seit dreißig Jahren gewidmet. Die Diskutanten beziehen zu den Fragen der kunsthistorischen Einordnung, der Rekonstruktion ephemerer Kunst der 1970er Jahre am Beispiel Ree Morton Stellung und versuchen eine Annäherung an eine komplexe und ungewöhnliche Figur, die gleichermaßen Begeisterung und Unverständnis auslöste.


Hans-Jürgen Hafner
(Berlin), ist Kunstkritiker, Autor und Kurator. Regelmäßige Beiträge für artist kunstmagazin (Bremen), Camera Austria (Graz) und Spike Art Quaterly (Wien). Ausstellungen u. a. zum Thema „Retro-Mechanik".

Hanne Loreck (Berlin/Hamburg), ist Professorin für Kunst-, Kulturwissenschaft und Gender Studies an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, sowie freie Kunstkritikerin und Kuratorin. Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a. Metamaskerade: Autobiographie. Madonna und Cindy Sherman.

Susanne Neubauer (Zürich), Kunsthistorikerin und Kuratorin. 2002-2009 Kuratorin am Kunstmuseum Luzern. Ausstellungen u. a. Eine exemplarische Präsentation: Paul Thek Luzern 1973/2005. 

 

Do 12. Februar 2009, 19 Uhr
Kuratorinnenführung

Sabine Folie, Direktorin