Gustav Metzger. Geschichte Geschichte

Publikation zur Ausstellung

Sabine Breitwieser (Hg.) für die Generali Foundation, Wien 2005.
Vorwort von Dietrich Karner, Einleitung von Sabine Breitwieser, Texte von Justin Hoffmann, Gustav Metzger, Kristine Stiles, Andrew Wilson.

Dt., 310 Seiten, 35 Farb- und 150 s/w-Abbildungen, Softcover

Gustav Metzger (*1926 in Nürnberg) verfolgt seit Beginn der 1960er Jahre einen pointiert radikalen und revolutionären Anspruch. Ausgangspunkt für seine künstlerische Produktion sind die politischen, ökonomischen und ökologischen Themen der Zeit. So reagierte Metzger in seinen Manifesten und Demonstrationen beispielsweise auf die Bedrohung durch das weltweite atomare Wettrüsten. 

Sein ästhetisches Konzept der Autodestruktiven Kunst thematisiert das Destruktionspotential des 20. Jahrhunderts und versteht sich als Angriff auf das kapitalistische System und den Kunstbetrieb. 

Die Monografie widmet sich zum ersten Mal umfassend dem Gesamtwerk des Künstlers und berücksichtigt dabei auch jüngere Arbeiten wie seine Serie Historic Photographs, die in einem direkten Bezug zur Biografie des Holocaust-Überlebenden Gustav Metzger stehen. Eine reich bebilderte Chronologie verortet die Aktivitä-ten des Künstlers im historischen und politischen Kontext ihrer Entstehung. Dadurch wird Metzger erstmals nicht nur als Künstler, sondern auch als Aktivist gewürdigt.

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