Mary Kelly. Post-Partum Dokument

Publikation zur Ausstellung

Sabine Breitwieser (Hg.) für die Generali Foundation, Wien 1998.
Reprint der englischen Originalausgabe von 1983 und deutsche Erstübersetzung.
Einführung von Lucy R. Lippard, Vorwort und Texte von Mary Kelly, Appendix von Andrea Fraser, Jo-Anna Isaak, Margaret Iversen, Laura Mulvey und Paul Smith. 

Dt., 221 Seiten, 134 s/w-Abbildungen, Softcover

Mary Kellys Post-Partum Dokument, konzipiert als Installation von sechs aufeinanderfolgenden Abschnitten, ist seit seiner skandalumwitterten Erstpräsentation in den siebziger Jahren oftmals ausgestellt und heftig diskutiert worden. Heute, mehr als zwanzig Jahre später, haben die ursprüngliche Herausforderung, die das Dokument für die Konzeptkunst darstellte, sowie sein Einfluß auf den sich entwickelnden Diskurs über Geschlechterdifferenz eine neue Bedeutung erlangt. Für zahlreiche jüngere KünstlerInnen und KritikerInnen bietet die Wiederveröffentlichung von Kellys wichtigem Kunstwerk in Buchform Gelegenheit, sich direkt mit den visuellen und intertextuellen Strategien zu befassen, die eine Generation „intellektueller bad girls“ hervorgebracht hat.